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events_bautzen_DE 2019-08-12T10:53:56+00:00

Osterfest

In der Oberlausitz und besonders in und um Bautzen ist Ostern sehr eng mit der Kultur und den Bräuchen der Sorben verbunden. Hier werden deutsche und sorbische Bräuche gepflegt, die es nur in der Lausitz gibt. Besonders das Osterfest lockt tausende Besucher aus nah und fern in die Oberlausitz und speziell nach Bautzen – in die heimliche Osterhauptstadt.

Am bekanntesten ist das Osterreiten, das in der katholischen  Region zwischen Bautzen, Kamenz und Hoyerswerda am Ostersonntag gepflegt wird. Über 1000 Osterreiter begeben sich in verschiedenen Prozessionen auf den Weg, um singend und betend die frohe Botschaft der Auferstehung Christi zu verkünden. Pferde und Reiter sind dabei festlich herausgeputzt und Tausende Besucher säumen die Straßen.

Auf sorbischen Ostereiermärkten können die Besucher den Volkskünstlern beim kunstvollen Verzieren farbenprächtiger sorbischer Ostereier zusehen. Sie können sich aber auch selbst einmal in den verschiedenen Techniken des Verzierens ausprobieren und beim Kauf aus einem breit gefächerten Angebot an Ostereiern auswählen.

Eine jahrhunderte alte Tradition hat auch das  Eierschieben auf dem Protschenberg, das besonders bei den Kindern beliebt ist.

Bautzen ist aber nicht nur zu Ostern eine Reise wert! Im Jahresverlauf gibt es eine Reihe weiterer Feste und Veranstaltungen.

Kontakt:
Tourismusverein Bautzen/Budyšin e.V.
02625 Bautzen, Hauptmarkt 1
Tel. +49 3591 2793700
dietmar.stange@agora-Lausitz.de
www.bautzen.de
www.altstadtfestival-bautzen.de

Altstadtfestival „Wasser – Kunst – Licht“

Zum Altstadtfestival „Wasser – Kunst – Licht“ am letzten August-Wochenende wird die mittelalterliche Kulisse der Spreestadt  zur Bühne und bietet ein faszinierendes Farbenspiel mit Kunst, Musik und großer Geschichte in uralten Gemäuern.

Mit Liebe und Engagement gestalten besonders regionale Akteure dieses Fest. Den Besuchern eröffnet sich das einmalige Flair der tausendjährigen Stadt. Auf dem Burghof wird mit Ritterkämpfen und einer deftig gedeckten Rittertafel auf eindrucksvolle  Weise an die Zeit des Mittelalters erinnert.  Auf den Plätzen, in den Gassen und zwischen den Türmen der Stadt finden Lesungen statt, es gibt musikalische Aufführungen, Theater, Tanz, Ausstellungen und vieles mehr. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Deutsche und sorbische Akteure demonstrieren anschaulich das Zusammenleben in der zweisprachigen Lausitz. Bautzen zeigt sich damit in vielen Facetten. Eine wahrhaft klingende Altstadt und ein gekonnt aufgemachtes Zusammenwirken mit sichtbaren Farb- und Lichtinstallationen. In den Straßen und Gassen, auf Türmen und Marktplätzen werden alle Sinne verwöhnt. Die urigen Restaurants, Cafés und Kneipen bieten ausreichend Gelegenheit zur Einkehr

Große wie kleine Gäste sind eingeladen zum Entdecken, Verweilen und Mitmachen inmitten eines klangvollen, farbenfroh gestalteten Lichterzaubers. Es ist das Aufeinandertreffen der Kontraste, was das Altstadtfestival so einzigartig macht. Faszinierende Fotomotive sind garantiert, wenn beeindruckende Lichtinstallationen auf eine malerische Kulisse treffen, überzeugen Sie sich selbst!

Kontakt:
Tourismusverein Bautzen/Budyšin e.V.
02625 Bautzen, Hauptmarkt 1
Tel. +49 3591 2793700
dietmar.stange@agora-Lausitz.de
www.bautzen.de
www.altstadtfestival-bautzen.de

Ein Feuerwerk internationaler Folklore:
das Internationale Folklorefestival “Łužica − Lausitz”

Nicht nur Liebhaber von Volkstanz und -musik haben diesen Termin fest eingeplant: das aller zwei Jahre zu Beginn der Sommerferien in Sachsen stattfindende Internationale Folklorefestival „Łužica – Lausitz“. Wie kaum eine andere Veranstaltung bietet es an vier Tagen und drei Veranstaltungsorten ein Feuerwerk internationaler Lieder und Tänze, interpretiert von Ensembles von Lateinamerika bis Fernost, von sorbischen Folkloregruppen, von befreundeten deutschen Ensembles und natürlich auch aus ganz Europa. Farbenpracht und Temperament wetteifern dabei um die Gunst der Zuschauer.

Was als Austausch sorbischer Chöre und Tanzgruppen mit ihren Partnern in den slawischen Nachbarländern begann, hat mittlerweile weltweit einen guten Ruf: Seit 1995 laden die Domowina – Bund Lausitzer Sorben e. V., die Sorbische Volkstanzgruppe Schmerlitz, das Sorbische Folkloreensemble Wudwor aus Höflein Ensembles aus aller Welt zum Internationalen Folklorefestival „Łužica – Lausitz“ ein. Unterstützung erhalten sie dabei von der Stiftung für das sorbische Volk, dem Kulturraum Oberlausitz/Niederschlesien sowie weiteren Partnern und Sponsoren.

Die Gelegenheiten, die Sänger, Tänzer und Musikanten in Aktion zu erleben, sind vielfältig. Nach dem Festumzug am Donnerstagabend vom Haus der Sorben am Postplatz in Bautzen/Budyšin und durch das Stadtzentrum folgt die Eröffnungsgala im Deutsch-Sorbischen Volkstheater.

Am Freitag gastiert das Festival in Drachhausen/Hochoza in der Niederlausitz. Das kleine Dorf im Amt Peitz war 2019 schon zum 7. Mal Gastgeber für die Gruppen aus aller Welt.

Am Sonnabend und Sonntag steht Crostwitz/Chrósćicy ganz im Zeichen des Festivals. So lädt die Domowina die ausländischen Ensembles zu einem öffentlichen Kulturforum ein, wo sie Gelegenheit zur Vorstellung und gegenseitigem Austausch haben. Am Sonnabendnachmittag präsentieren sich im Rahmen eines besonderen Folkloreprogramms Gruppen, die das immaterielle kulturelle Erbe ihres Volkes pflegen, das bereits zum UNESCO-Kulturerbe gehört oder die sich um diesen Schutztitel der UNESCO bemühen. Parallel dazu zeigen sorbische und Lausitzer Folklore-Nachwuchsgruppen auf einem weiteren Hof, wie gut sie schon Lieder, Tänze und Instrumente beherrschen. In der Ortsmitte lädt ein Markt traditioneller Gewerke zum Schlendern und Genießen ein.

Abends öffnen weitere Bauernhöfe ihre Tore für die Gäste. Die Ensembles aus dem In- und Ausland wechseln sich auf den Bühnen ab. Interpreten und Publikum genießen dieses Feuerwerk aus Musik, Rhythmus und Farben in dieser besonderen Atmosphäre der Höfe, kulturell und kulinarisch gleichermaßen gut versorgt.

Der Sonntag ist Finaltag. Er beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst auf der Festwiese am Denkmal in Crostwitz. Festumzug und das Programm einheimischer Gruppen folgen, bevor mit der Festivalfanfare das Internationale Folklorefestival „Łužica – Lausitz“ ausklingt. Das nächste Internationale Folklorefestival „Lausitz“ ist für Ende Juli 2021 geplant.

Kontakt:

DOMOWINA – Bund Lausitzer Sorben e.V.
Postplatz 2
02625 Bautzen
Tel. +49 3591 550-202
folklorefestival-lausitz@sorben.com
www.domowina.de
www.folklorefestival-lausitz.de

Barockschloss Rammenau – Oberlausitzer Leinentage

Ab aufs Land! Erleben Sie ein sächsisches Landschloss, nur knapp fünfundvierzig Minuten Autofahrt von der Landesgrenze zu Polen entfernt. Beschwingter, ländlicher Barock, eingebettet in die grünen Hügel, Wäldchen und Täler der idyllischen Oberlausitz – das ist das Barockschloss Rammenau.

In den historischen Innenräumen stecken spannende Geschichten über die einstigen Besitzer und die  barocke und klassizistische Raumgestaltung. Stilvolle Salons, kostbare Porzellane und bezaubernde Wandgestaltungen werden Sie vom Leben in der einstigen Sommerresidenz träumen lassen. Entspannung pur finden Sie im romantischen Landschaftspark, direkt am Schloss.

Angeregt durch den weltoffenen Handel, war die Barockzeit fasziniert von exotischen Kulturen. Die  beliebteste  Stilrichtung  wurde  die  Chinoiserie.  Asiatische  Vorbilder  beeinflussten  das Formenrepertoire von Künstlern und Kunsthandwerkern. Im Barockschloss Rammenau erzählen vor allem die Tapeten des Chinesischen Zimmers vom sorglosen Dasein in fernen Welten und damit von der  ersten  Dekorationsphase  des  Schlosses.  Runden  Sie  Ihren  Ausflug  in den

ländlichen Barock mit einem Besuch im vorzüglichen Schlossrestaurant ab. In den historischen Speisesalons  und  auf  der  Schlossterrasse  sind Sie eingeladen, die  Tafelkultur  der  ehemaligen Schlossküche oder die rustikalen Speisen aus der Gesindeküche zu genießen.   

Immer  am  letzten  Augustwochenende  des  Jahres  verwandeln  sich  Schlossanlage  und  Park  in einen  Markt  für  Liebhaber  von  hochwertigen  Naturprodukten,  edlem  Leinen,  alter Handwerkskunst und Selbstgemachtem. Unter dem Namen „Oberlausitzer Leinen“ schlossen sich in  den  90er  Jahren  neun  Unternehmen  der  Region  zusammen  und  riefen  die  Internationalen

Oberlausitzer  Leinentage  ins  Leben.  Was  einst  mit  ein  paar  hundert  Besuchern  und  einem Dutzend Ausstellern begann, hat mittlerweile einen festen Platz im Terminkalender von Händlern und Liebhabern des edlen Leinenstoffes. Heute präsentieren zu den Internationalen Oberlausitzer Leinentagen mehr als 200 Textildesigner, Künstler, Manufakturen sowie Händler aus der Region

und aller Welt ihre naturfreundlichen und hochwertigen Stoffe, Textilien und Kunsthandwerk.

Bei Vorführungen kann man erleben und erfahren, wie viele Arbeitsschritte nötig sind, bis aus der kleinen blauen Flachsblume Leinen entsteht und dass die Menschen es vermutlich bereits vor langer  Zeit  für  Bekleidung  nutzten.  Auf  Modenschauen  erhält  man  Anregungen  und  sieht ausgefallene  Ideen.  Ein  Markt  der  vergessenen  Handwerkskünste  und  ein  umfangreiches Bühnenprogramm  mit  Live-Musik  auf  zwei  Open-Air-Bühnen  sorgen  für  Unterhaltung  und

Abwechslung.  Verschiedene  Stände  bieten  dazu  kulinarische  Leckerbissen  für  das  leibliche Wohl. Auch für kleine Gäste der Leinentage gibt es auf einer Kinderwiese immer viel zu erleben:

Basteln, Spielen, Toben und Werkeln sind angesagt.

Kontakt:

Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gemeinnützige GmbH
Barockschloss Rammenau
Am Schloss 4, 01877 Rammenau
Tel. +49 3594 703559
Rammenau@schloesserland-sachsen.de
www.barockschloss-rammenau.com

Lausitzer Fischwochen®

In der Oberlausitz liegt das größte wirtschaftlich genutzte Teichgebiet Europas. Über 1.000 Teiche machen den besonderen Reiz und die Liebenswürdigkeit dieser Landschaft aus. Durch die naturnahe Teichbewirtschaftung ist die Oberlausitz Heimat vieler seltener Tier- und Pflanzenarten wie Seeadler, Kraniche oder Rohrdommel. Rund 30.000 Hektar dieser einzigartigen Naturlandschaft sind seit 1996 als UNESCO Biosphärenreservat international anerkannt.

In der Oberlausitz liegt das größte wirtschaftlich genutzte Teichgebiet Europas. Über 1.000 Teiche machen den besonderen Reiz und die Liebenswürdigkeit dieser Landschaft aus. Durch die naturnahe Teichbewirtschaftung ist die Oberlausitz Heimat vieler seltener Tier- und Pflanzenarten wie Seeadler, Kraniche oder Rohrdommel. Rund 30.000 Hektar dieser einzigartigen Naturlandschaft sind seit 1996 als UNESCO Biosphärenreservat international anerkannt.

Teichwirtschaft wird in der Oberlausitz nachweislich seit über 750 Jahren betrieben. Maßgebliche Initiatoren des Teichbaus waren die großen adeligen und städtischen Grundherrschaften. In den Teichen wachsen vor allem Karpfen heran, die nach drei Sommern ihre Verkaufsgröße erreicht haben. Hechte Schleie, Zander und Wels sind weitere Teichbewohner, die an manche Angel und den Teichwirten ins traditionell ausgelegte Netz gehen.

Jedes Jahr im Herbst wird abgefischt. Begleitet wird die Zeit des Abfischens seit 2002 von den Lausitzer Fischwochen®. Hier finden Naturfreunde und Liebhaber regionaler Fischgerichte zahlreiche Angebote und Möglichkeiten, den Lausitzer Fisch zu entdecken, zu erleben und zu genießen.

Sechs Wochen, von Ende September bis Anfang November, können die Besucher am Einholen der „Ernte des Jahres“ teilhaben. Sie erleben, wie die Teiche abgelassen werden, früh am Morgen die Fischzüge beginnen und traditionelle Abfischfeste gefeiert werden. Bei spannenden Teichwanderungen, geführten Exkursionen zu Fuß oder mit dem Rad und in Ausstellungen erfahren Interessierte noch mehr über den Lausitzer Fisch, Teichwirtschaften bieten interessierten Hobbyanglern die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und Reiseangebote laden zu Ferien auf dem Fischereihof oder zum Kurzurlaub mit Aktiv- und Wohlfühlprogramm in romantische Landhotels ein.

Eine kulinarische Entdeckungsreise offerieren die Gasthäuser der Region. Während der Lausitzer Fischwochen® stehen köstliche Gerichte mit frischen, heimischen Fischen auf den Speisekarten der Oberlausitzer Gastronomen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei – den Karpfen gibt es dann ganz traditionell als Karpfen „blau“ aber auch gebacken oder gegrillt. Und natürlich finden sich auch verschiedenste Variationen von Zander, Wels, Forelle und Co. auf den Speisekarten, vor allem aber auf den Tellern, wieder. Mit dem Oberlausitzer BioKarpfen, grätengeschnittenen Karpfenfilets oder innovativen Kreationen, wie Karpfenburger, Karpfenchips, gebeizter Karpfen u.v.a.m. reagieren sowohl die Teichwirtschafts- und Fischzuchtbetriebe als auch die gastronomischen Einrichtungen auf das veränderte Verbraucherverhalten. Die Herkunft der Fische wird in der Speisekarte benannt, so dass sich die Gäste bei einem ihrer Ausflüge gern von der guten Herkunft und der Qualität der Fische überzeugen und in den Hofläden der Teichwirtschafts- und Fischzuchtbetriebe aus dem breiten Angebot frischer oder geräucherter Fische wählen können.

Kontakt:

Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH (MGO)
Humboldtstraße 25 a
02625 Bautzen
Tel. +49 3591 48 77-0
info@oberlausitz.com
www.oberlausitz.com
www.lausitzer-fischwochen.de

Töpferfest Neukirch

Das nunmehr seit 1989 stattfindende Töpferfest um die Töpferei Lehmann in Neukirch hat sich in der Oberlausitz als feste Größe im Veranstaltungskalender etabliert. Jährlich am ersten Oktoberwochenende treffen sich über 75 Töpfereien aus ganz Deutschland und den angrenzenden Ländern, wie Österreich Niederlande, Tschechien,  Polen, Slowakei, Serbien und  Ungarn rund um die Töpferei Lehmann in Neukirch.  In den letzten 30 Jahren haben so über  250 verschiedene Werkstätten und ca. 450000 Besucher dieses bekannte Fest besucht.

Die Familie Lehmann, welche in den letzten Jahren die Geschicke rund um das Töpferfest gelenkt hat, ist steht’s bemüht eine  große Vielfalt an unterschiedlichen Werkstätten zu vereinen. Nicht nur  deren  Kreativität ein um das andere Mal lassen die Besucher immer wieder Neues und Brauchbares entdecken. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf hohe handwerkliche Fertigkeiten vor allem im Sektor der Gefäß- und Gebrauchskeramik gelegt.

Etwa ein Viertel  der Austeller ist seit dem 1.Töpferfest, damals im Juni 1989 auf dem Festplatz in Neukirch,  jedes mal dabei.  Eine Weiterentwicklung der Werkstätten ist für viele langjährigen Besucher des Festes erkennbar aber auch für  eine gewisse Kontinuität der Produktpaletten sind viele Kunden des Töpferfestes dankbar.

Aber nicht nur Töpfereien bieten ihre Waren an, so sind einige Fremdgewerke vertreten. So zum Beispiel die Filzpantoffelmanufaktur Hultsch aus Neukirch ( im Volksmund Pantoffel Hultsch genannt), die Pfefferküchlerei  Max Spitzer aus Pulsnitz , Messer Mager  aus Dresden (ehemals Neukirch), Neukircher Zwieback, Leinenmanufaktur von Kleist und unsere über Neukirch`s  Grenzen hinaus bekannte Himmelbäckerei Hultsch.

In den vielen Jahren hat sich auch vieles um das Töpferfest verändert. So haben sich die Aussteller- und Versorgungsflächen verlagert. Um etwaigen Schlechtwetterlagen besser zu begegnen, sind neue Wege bei der Versorgung der vielen Besucher gegangen worden und vieles andere mehr.

Zur Unterhaltung der vielen tausend Besucher tragen dann auch immer neue Ideen der Töpferei Lehmann bei. So wurden in den Anfangsjahren immer neue Spielgeräte aus Ton aufgestellt, auf dem Autorad  getöpfert, später sogar auf dem fahrenden Auto. Das Neukircher Töpferwanderrad (Tandem mit Töpferscheibe)gehört genauso dazu wie der beliebte Töppellauf, das Großgefäße drehen, das Henkelziehen sowie das Gesellenschlagen. Das alles ist zu den beliebten Attraktionen für Jung und Alt geworden und machen den Besuch des Neukircher Töpferfestes zu einem unvergesslichem Ereignis für die ganze Familie.

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Bei Unterhaltung im Festzelt findet jeder das passende Getränk und für den kleinen Hunger steht die Töpferpfanne und andere Leckereien zur Wahl. In wenigen Minuten ist man vom bewachten Parkplatz zum Festgelände gelaufen.

Alle Besucher von Nah und Fern sind recht herzlich eingeladen.

Kontakt:

Karl Louis Lehmann GmbH
Dammweg 26
01904 Neukirch
Tel. +49 35951 3690
info@toepferei-lehmann.de
www.toepferfest.de

Pulsnitzer Pfefferkuchenmarkt

Freuen Sie sich auf den einzigartigen Pfefferkuchenmarkt in Pulsnitz. Auf dem Markt erwartet Sie ein vielfältiges Programm mit vielen handgemachten Köstlichkeiten der Pfefferküchlermeister, mit Schauvorführungen alter Handwerkstechniken, Theater und Ausstellungen.

Die Herstellung von Pfefferkuchen wird in Pulsnitz seit 1558 betrieben. Seit vielen Generationen sind die Pfefferküchlereien in Familienbesitz und führen die alte Handwerkskunst der Pfefferkuchenherstellung weiter.

Probieren Sie auf dem Markt die neuesten Kreationen der Pfefferküchler und lassen Sie sich vom bunten Markttreiben mitreißen.

Sie wollten schon immer wissen, wie Pfefferkuchen hergestellt werden? Kommen Sie in das Pfefferkuchenmuseum zu einer spannenden Führung. Oder möchten Sie sich selbst versuchen am Verzieren von Pfefferkuchen oder wollen einem lieben Menschen ein individuelles Geschenk machen? Zum Pfefferkuchenmarkt können Sie an allen Tagen selbst Hand anlegen und eigene Kreationen schaffen.

Jedes Jahr am ersten Novemberwochenende präsentieren sich die acht Handwerksbetriebe und die Lebkuchen-GmbH rund um den Brunnen auf dem Pulsnitzer Marktplatz und bieten Ihnen eine reiche Auswahl ihrer Pfefferkuchen an.

Weitere kleine Handwerksbetriebe sind auf dem Kirchplatz versammelt. Hier sind Blaudrucker, Töpfer, Glasgraveure, Holzschnitzer und weitere traditionelle Handwerksbetriebe zu finden, die ihre Produkte anbieten und sich bei der Herstellung über die Schulter schauen lassen.

Die zwei Pfefferkuchenkinder verteilen auf dem Markt fleißig Kostproben.

Das Publikum hat die Möglichkeit, die Museen und Werkstätten der Stadt zu besuchen, allen voran das Pfefferkuchenmuseum sowie die Blaudruckwerkstatt, die Töpferei und das Puppentheater.

Für die Kleinen stehen Karussells, Puppentheater und Angebote zum Pfefferkuchen verzieren bereit.

Kulinarische Köstlichkeiten jeder Art sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. Es gibt viele Delikatessen aus nah und fern. Die Geschäfte der Innenstadt sind ebenfalls geöffnet.

Lassen Sie sich verzaubern vom einmaligen Flair des traditionellen Pfefferkuchenmarktes.

Öffnungszeiten des Pfefferkuchenmarktes

Freitag: 13.00 – 20.00 Uhr

Samstag: 9.00 – 20.00 Uhr

Sonntag: 10.00 – 18.00 Uhr

Parkplätze sind in der Nachbarstadt Großröhrsdorf vorhanden und ab den Autobahnabfahrten Pulsnitz und Ohorn ausgeschildert. Achten Sie auf Hinweisschilder mit Pfefferkuchenmann.

Samstag und Sonntag ist von Großröhrsdorf nach Pulsnitz (und zurück) ein Buspendelverkehr eingerichtet. Die Busse fahren am Sonnabend in der Zeit von 9.00 Uhr bis 20 Uhr etwa alle 20 Minuten. Am Sonntag verkehren die Busse in der Zeit von 10 Uhr bis 18 Uhr.

Mit dem Zug können Sie direkt aus Richtung Dresden oder Kamenz bis zum Pulsnitzer Bahnhof fahren, der unweit vom Markt gelegen ist. Am Sonnabend und Sonntag verkehren die Züge auf der Strecke Dresden-Kamenz mit Halt in Pulsnitz von 9 bis 17 Uhr im Stundentakt.

Kontakt:

Karl Louis Lehmann GmbH
Dammweg 26
01904 Neukirch
Tel. +49 35951 3690
info@toepferei-lehmann.de
www.toepferfest.de

Stimmungsvolles Bautzen:
Bleibende Erlebnisse rund um den ältesten Weihnachtsmarkt Deutschlands

Abseits der Hektik lässt sich der Zauber der Adventszeit in Bautzen noch so richtig genießen. Inmitten der 17 Türme der Stadt können Besucher hier gemütlich über den ältesten Weihnachtsmarkt Deutschlands schlendern. Und die Spreestadt hat noch mehr zu bieten!

Immer von Freitag vor dem ersten Advent bis zum 22. Dezember weht der wohlbekannte Duft nach Glühwein, herzhaften und süßen Köstlichkeiten durch die Luft und strahlen  Kinderaugen den Weihnachtsmann an. Rund 90 Händler und Gastronomen bieten inmitten der romantischen Altstadt ihre Waren an. Und das 2019 bereits zum 636. Mal! Damit ist der Bautzener Wenzelsmarkt der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands. Er trägt den Namen des böhmischen Königs Wenzel IV., der Bautzen bereits im Jahr 1384 ein Marktrecht verlieh. Stillstand herrscht seitdem keinesfalls. In diesem Jahr dürfen sich alle Wintersportler über eine Neuerung freuen: Erstmalig können kleine und große Kufenflitzer auf einer Eisbahn ihre Runden drehen.

Darüber hinaus erwartet die Besucher des Wenzelsmarktes ein buntes Kulturprogramm. Freuen Sie sich auf Bläserkonzerte, stimmungsvolle Chormusik und Puppenspiel! Ein besonderes Highlight ist für das Wochenende vom  6. bis zum 8. Dezember angekündigt. Dann lädt das Budissiner Marktgesinde zum mittelalterlichen Treiben in der Großen Brüdergasse ein. Handwerker, Gaukler und Gastronomen beleben die mystische Atmosphäre der Mönchskirchruine.

Abseits des Weihnachtsmarktes können Bautzen-Reisende zahlreiche Kulturschätze entdecken. Wenige Meter vom Wenzelsmarkt entfernt thront der Dom St. Petri. Dieser wird seit 1524 von katholischen und evangelischen Christen gemeinsam genutzt. Damit ist der Dom die älteste und gleichzeitig größte Simultankirche Deutschlands. In Bautzen ist nicht nur das Gotteshaus außergewöhnlich. Wer mit offenen Augen durch die Spreestadt geht, kann gleich zwei Kulturen kennenlernen. Hier leben nicht nur Deutsche, sondern auch Sorben – Angehörige des kleinsten slawischen Volkes. Bautzen war und ist ihr politisches und kulturelles Zentrum. Im Sorbischen Museum auf der Ortenburg können Interessierte neben Zeugnissen der Geschichte und Lebensweise vergangener Zeiten auch moderne bildende Kunst betrachten.

Warum dehnen Sie Ihren Aufenthalt in Bautzen nicht gleich auf ein ganzes Adventswochenende aus? In den liebevoll dekorierten Geschäften der Stadt können Sie ausgiebig shoppen. Hier kommt jeder auf seinen Geschmack! Im Herzen der Stadt finden Sie kleine Boutiquen, teilweise sogar in historischen Gewölben.  Unweit des Wenzelsmarktes können Sie durch das Kornmarkt-Center schlendern, das auch bei schlechtem Wetter für ein entspanntes Einkaufserlebnis sorgt. Mit mehr als 70 Geschäften verschiedenster Branchen ist es das größte Shoppingcenter der Oberlausitz.

Genießen Sie die Weihnachtszeit in der malerischen Bautzener Altstadt!

Kontakt:

Tourist-Information Bautzen-Budyšin
Hauptmarkt 1
02625 Bautzen
Tel. +49 3591 42016
touristinfo@bautzen.de
www.wenzelsmarkt.de

Projekt „Bautzen i Bolesławiec – dwa powiaty turystyczne!” jest współfinansowany ze środków Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego z Programu Interreg Polska-Saksonia 2014-2022 w ramach Funduszu Małych Projektów Euroregionu Nysa

Das Projekt „Bautzen und Bolesławiec – zwei touristische Landkreise!“ wird aus den Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Fonds der Kleinen Projekte
Interreg Polen – Sachsen 2014 – 2022 kofinanziert

„Bauzen and Bolesławiec- two tourist districts”project  is co-financed from the contributions  of the European Regional Development Fund of the Interreg Poland-Saxony 2014-2022 programme  under the Small Projects Fund of the The Neisse-Nisa-Nysa Euroregion (ERN)

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